(16.05.2014) Während die einen gezwungen sind, unrentable Schiffe loszuwerden, freuen sich die anderen günstig einzukaufen. Die Oltmann Gruppe wirbt mit Krisenrabatten von bis zu 60 Prozent auf den Neupreis der Schiffe.

Die Oltmann Gruppe aus dem ostfriesischen Leer zeigt sich mehr als zufrieden mit den acht „Schnäppchenkäufen“, die sie seit 2013 an den internationalen Schiffsmärkten getätigt hat. Mit ihren antizyklischen Fonds nutzt das Emissionshaus die Abschwungphasen in der Schifffahrt, um Portfolios günstig erworbener Schiffe aufzubauen, die dann im steigenden Markt zu höheren Preisen weiterverkauft werden.

Zwei Mehrzweckfrachter, drei Container-Feederschiffe und drei Minibulker sind beispielweise aus Notverkäufen oder Sondersituationen erworben worden, so Oltmann. Außerdem erklärte André Tonn, geschäftsführender Gesellschafter der Oltmann Gruppe: „Bei den aktuellen Käufen konnten wir erhebliche Preisvorteile von 30 bis ca. 60 Prozent erzielen“.

Containerschiff MS „Anna Schepers“

Eines der acht Schiffe, das Containerschiff MS „Anna Schepers“ mit einer Tragfähigkeit von 2500 TEU, hat der Fondsinitiator für den aktuell in der Platzierung befindlichen „2. Eigenkapitalkonzept“ erworben. Diese Schiffsbeteiligung befindet sich seit Ende 2013 im Vertrieb. Bei der „Anna Schepers“ handelt es sich um ein relativ altes Frachtschiff, das Ende 1997 von der Werft ausgeliefert wurde und zunächst unter dem Namen MS „Conti Malaga“ der Münchner Conti Gruppe lief.

Oltmann hat die jetzige „Anna Schepers“ für etwas mehr als 5,5 Mio. US-Dollar erworben und wirbt bei diesem günstigen Kaufpreis mit einem Preisvorteil von rd. 60 Prozent oder nur dem ca. 1,4-fachen des Stahlpreises. Den Preisvorteil berechnet Oltmann wie folgt: Vom ursprünglichen Wertpreis in Höhe von 38,15 Millionen Dollar werden vier Prozent Wertverlust pro Jahr abgezogen. Für die vollen Wirtschaftsjahre 1998 bis 2013 sind also 64 Prozent, mithin 24,42 Millionen Dollar abzuziehen. Somit beläuft sich der Buchwert Anfang 2014 auf rund 13,74 Millionen Dollar. In Bezug darauf beinhaltet der Preis, den Oltmann bezahlt hat, einen Discount von 60 Prozent.

Dass die Oltmann Gruppe etwas von diesem Geschäftsmodell versteht, belegt eindrucksvoll die Leistungsbilanz des Unternehmens. In den vergangenen 28 Jahren hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 119 Secondhand-Schiffe gekauft und 100 "mit zweistelliger Durchschnittsrendite" wieder verkauft. Bezogen auf die jüngste Schifffahrtskrise erklärte Pressesprecher Riemann auf Nachfrage: "Von den seit 2009 erworbenen Schiffen konnten sechs Schiffe im gleichen Krisenzyklus wieder verkauft werden. Die Durchschnittsrendite nach Steuern liegt bei rund 40 Prozent jährlich (IRR)."

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Bei der Berechnung einiger spezifischer Kennzahlen wie Eigenkapitalanteil und Substanzquote haben wir versucht, die Investments annähernd gleich zu betrachten. Die Substanzquote und den Eigenkapitalanteil haben wir generell ohne AGIO berechnet. Auch haben wir die Liquiditätsreserve nicht mit eingerechnet, sondern nur den reinen Substanzwert der Investition (bei einer Liquiditätsreserve von über 2 % haben wir das gekennzeichnet). Daher können diese Werte von den Prospektangaben abweichen. Wir übernehmen keine Gewähr über die Richtigkeit und bitten Sie, uns über eventuelle Fehler zu informieren.

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