MST Schiffsbeteiligung Marguerita & Tanja

Die erste Schiffsbeteiligung seit zwei Jahren auf dem Markt

MST Schiffsbeteiligung Marguerita + Tanja
Geschlossen
Produktklasse Alternativer Investmentfonds
EmissionshausMST
EmissionstypSchiffsbeteiligungen, AIF
Kategorie Bulker, Flexcarrier
Laufzeit 19 Jahre
Mindestbeteiligung 28.000 USD
Eigenkapitalanteil 47,78%
Substanzquote 90,57%
Besteuerung Tonnagesteuer
Auszahlungen1) 5,5-11% p.a.
Gesamtmittelrückfluss1) bis zu 209%
Agio2) kein AgioHinweis
Angebot geschlossen

Kurzportrait: MST Schiffsbeteiligung Marguerita & Tanja

Mit der MST Schiffsbeteiligung Marguerita und Tanja startet die bayerische Reederei MST den ersten Schiffsfonds seit über 2 Jahren und darüber hinaus die erste KAGB-regulierte Schiffsbeteiligung überhaupt. Sie beteiligen sich an den zwei Neubauten MS „Marguerita“ und MS „Tanja“, welche mit einer Ladekapazität von jeweils 27.500 DWT zur Kategorie der „Handysize-Bulker“ gehören. Beide Schiffe sind für die nächsten 5 Jahre verchartert und sollen den Dienst von zwei älteren Schiffen zwischen Süd- und Nordamerika übernehmen. Die hohe Selbstbeteiligung der Reederei (40%), die Festcharter durch Imerys Clays und die Vollregulierung nach KAGB erhöhen das Sicherheitsprofil. Der Initiator plant mit einem Gesamtmittelrückfluss von ca. 210%, wobei die jährlichen Auszahlungen aufgrund der Tonnagesteuer nahezu steuerfrei sind.

Details: MST Schiffsbeteiligung Marguerita & Tanja

  • Vollregulierter Publikums-AIF: mehr Transparenz, mehr Sicherheit, mehr Kontrolle
  • Verdopplung des Einsatzes möglich!
Emittentin
Reederei MS “Marguerita” GmbH & Co. geschlossene Investment-KG
Reederei MS „Tanja“ GmbH & Co. geschlossene Investment-KG

Art
Geschlossener Publikums-AIF

KVG
MST AIFM Eins Fondsmanager GmbH

Verwahrstelle
Caceis Bank mit Sitz in München

Beteiligungsvolumen
58.600.000 USD

Zeichnungskapital
28.000.000 USD

Agio
0,00 EUR

Fremdkapital
30.600.000 USD

Einkunftsart
§ 5a EStG Tonnagebesteuerung

Risiko- und Ertragsprofil (Verkaufsprospekt Kapitel 5 und 8)

Die Anleger nehmen am Vermögen und Geschäftsergebnis (Gewinn und Verlust) der AIF gemäß ihrer Beteiligungsquote im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung teil. Die Anlage in die AIF birgt neben der Chance auf Erträge auch Verlustrisiken. Die nachfolgend dargestellten Risiken können die Wertentwicklung der AIF und damit das Ergebnis des Anlegers beeinträchtigen. Die beschriebenen Risiken können einzeln oder kumulativ auftreten.

Beide AIF investieren jeweils nur in ein Seeschiff des Typs FLEX Carrier. Daher findet keine Diversifikation der standort- und anlagebedingten Risiken statt. Nachteilige Entwicklungen können nicht durch Investitionen in einem anderen Markt oder Anlagesegment ausgeglichen werden (Ausfallrisiko mangels Risikomischung).

Das maximale Risiko des Anlegers besteht im vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Des Weiteren kann ein Zugriff auf das Privatvermögen eines jeden Anlegers erfolgen, falls dieser wegen der Rückforderung zu Unrecht erhaltener Entnahmen in Anspruch genommen wird oder weil steuerliche Vorteile entfallen. Dies kann auch zu einer Insolvenz des Anlegers führen. Der Anleger geht mit dem Erwerb von Anteilen an den AIF eine langfristige Beteiligung und damit eine langfristige unternehmerische Verpflichtung ein. Der Anleger ist aufgefordert, die Risiken der Beteiligung sorgfältig abzuwägen und diese bei seiner Entscheidung für oder gegen eine Beteiligung an den AIF abzuwägen. Diese Risiken sind in diesen Wesentlichen Anlegerinformationen nur im groben Überblick dargestellt. Im Einzelnen wird auf die Risikohinweise in Kapitel 5 des Verkaufsprospekts verwiesen.

2.1 Risiken als Gesellschafter bzw. aus der Beteiligung

  • Die Beteiligungen an den AIF sind nur eingeschränkt handelbar. Es besteht ein Zustimmungserfordernis für die Übertragung von Anteilen sowie ein Vorkaufsrecht der Gründungskommanditistin. Außerdem existiert kein geregelter Markt für den Handel mit Anteilen wie denjenigen an den AIF. Anteile an den AIF sind daher gegebenenfalls gar nicht oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten und Preisabschlägen übertragbar, und die Beteiligung kann nicht unmittelbar durch Veräußerung in Barvermögen umgewandelt werden.
  • Die Beteiligung an den AIF kann während der Laufzeit bis mindestens zum 30. September 2035 nur aus wichtigem Grund gekündigt werden. Ein etwaiges Guthaben im Falle des Ausscheidens kann unterhalb der ursprünglich erbrachten Einlagen liegen oder auch ganz ausfallen.
  • Die Haftung des Anlegers kann durch Auszahlungen wieder aufleben, wenn das Kapitalkonto der Anleger durch die Auszahlungen unter die ursprüngliche Einlage sinkt.
  • Im Insolvenzfall über die AIF oder einen von ihnen kann der Anleger seine Einlage verlieren. In einem solchen Fall kann der Insolvenzverwalter auch Auszahlungen, die nicht durch Gewinne gedeckt waren, vom Anleger zurück fordern.

2.2 Finanzierung, Währung

  • Für den jeweiligen Bau des MS „Marguerita“ und MS „Tanja“ hat die Gesellschaft mit der finanzierenden Bank ein Darlehen vereinbart (Langfristfinanzierung). Sofern die AIF nicht in der Lage sind, Zins- und Tilgungsleistungen aus der Langfristfinanzierung zu bedienen, droht die Fälligstellung des gesamten Darlehenssaldos. Außerdem kann dies zu Vollstreckungsmaßnahmen in die Vermögensgegenstände der AIF oder zu einer Insolvenz der AIF führen. Die Verwirklichung dieser Risiken kann die Auszahlungen an Anleger verringern oder ausschließen oder zum Verlust der Einlage führen.
  • Die mit den fremdfinanzierenden Banken vereinbarten Zinsen hängen von der jeweiligen Marktlage am Zinsmarkt ab. Dies birgt das Risiko steigernder Zinsen und daraus folgend geringerer Auszahlung an die Anleger (gegebenenfalls auch deren Ausfall).
  • Die Kapitalbeiträge der Anleger sind in US-Dollar denominiert und alle Auszahlungen erfolgen in US-Dollar. Aus der Sicht von Anlegern, die in Euro kalkulieren, besteht insoweit ein Währungsrisiko. Außerdem können Währungsschwankungen zwischen US-Dollar und Euro die für steuerliche Zwecke maßgeblichen Werte aus dem Ertrag der Beteiligung beeinflussen und eine höhere Steuerbelastung nach sich ziehen.

2.3 Vertragsrisiken

  • Die Schiffsbauverträge für die von den AIF geplanten Schiffe müssen noch erfüllt werden. Werden sie vom jeweiligen Auftragnehmer nicht oder nicht rechtzeitig erfüllt, kann dies zu geringeren Einnahmen aufgrund der Verspätung oder auch zu einer vorzeitigen Beendigung und Abwicklung des betroffenen AIF mit dem Risiko führen, dass der Anleger seine Einlage nicht oder nicht vollständig zurück erhält. Im Übrigen können Verzögerungen zu erhöhten Baukosten der Schiffe führen.
  • Die Schiffsbetriebskosten können in Zukunft höher ausfallen, als dies in den Prognosen des Verkaufsprospekts zugrunde gelegt ist.
  • Es besteht das Risiko, dass aufgrund der Marktlage die Schiffe geringere Einnahmen aus dem Schiffsbetrieb erzielen als prognostiziert. Gleiches kann bei den prognostizierten Verkaufspreisen nach Ablauf der für die Dauer der Beteiligung vorgesehenen Zeit eintreten.
  • Auch im Übrigen können Vertragspartner, mit denen die AIF für den jeweils laufenden Schiffsbetrieb verbunden sind, Verpflichtungen aus mit ihnen geschlossenen Verträgen nicht oder nicht ordnungsgemäß erfüllen, was zu Einnahmeausfällen bzw. Kostensteigerungen führen kann.
  • Eine Vielzahl der für den Schifffahrtsbetrieb der AIF zu schließenden Verträge wird ausländischem Recht unterliegen. Bei etwaigen Streitigkeiten daraus können gegenüber dem üblichen Kostenniveau in Deutschland erhebliche Zusatzkosten bzw. Rechtsverteidigungskosten sowie besondere Beweis- oder Darlegungsschwierigkeiten nach den jeweiligen Maßgaben des ausländischen Rechts führen.

Alle vorgenannten Risiken können zu Mindereinnahmen oder Mehrkosten bei den AIF führen, was geringere Auszahlungen an die Anleger oder deren Ausfall, ggf. auch die Insolvenz der AIF zur Folgen haben kann.

2.4 Schadensfälle, Versicherungen

Der jeweilige Schiffsbetrieb der AIF kann zu Schadensfällen führen, für die die eingeholte Versicherungsdeckung nicht ausreichen könnte. Dies kann zu einer erhöhten Kostenbelastung der jeweiligen Gesellschaft führen. Besonders hohe, nicht versicherte Schadensfälle – oder mit nicht rechtzeitig erfolgender Zahlung der Versicherungsleistung – können auch eine Insolvenz des betroffenen AIF zur Folge haben. Ferner bestehen Risiken darin, dass von dritter Seite dem Schifffahrtsbetrieb oder den Schiffen der AIF selbst Schäden zugefügt werden, die von dem schädigenden Dritten nicht ausgeglichen werden oder nicht ausgeglichen werden können. Die Verwirklichung dieser Risiken kann die Auszahlungen an Anleger verringern oder ausschließen oder zur Insolvenz des betroffenen AIF führen.

2.5 Personelle Verflechtungen

Interessenskonflikte (z. B. aufgrund der bestehenden kapitalmäßigen und personellen Verflechtungen der KVG, der Gründungskommanditistin und der MST Mineralien Schifffahrt Spedition und Transport GmbH im Hinblick auf ihre sonstigen für die Gesellschaft erbrachten Dienstleistungen) können zu nachteiligen Entscheidungen für die Schifffahrtsbetriebe der AIF führen.

2.6 Steuerliche Grundlagen

Die im Verkaufsprospekt beschriebenen und der Kalkulation der Beteiligung zugrundeliegenden steuerlichen Sachverhalte und Annahmen können von Finanzbehörden oder Finanzgerichten anders beurteilt werden, als dies in diesem Beteiligungsangebot und im Verkaufsprospekt zugrunde gelegt wurde. Gleiches gilt für eine sich ändernde Rechtsprechung oder Verwaltungspraxis auch für das sonstige regulatorische Umfeld der Schifffahrtsbetriebe der AIF.

Beteiligungsobjekt (zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung)

Bei dem MS „Marguerita“ und MS „Tanja“ handelt es sich um Schiffe des Typs FLEXCARRIER, welche unter anderem für den Transport von Kaolin und Flüssigkaolin konzipiert wurden.

Das MS „Marguerita“ als auch das MS „Tanja“ werden durch die Chinesische Werft AVIC Dingheng Shipbuilding Co. Ltd. gebaut. Die entsprechenden Bauverträge wurden beide am 23. August 2013 von den jeweiligen Parteien unterzeichnet. Das MS „Marguerita“ soll voraussichtlich Ende 2015, das MS „Tanja“ voraussichtlich im Frühjahr 2016 abgeliefert werden. Bei beiden Schiffen handelt es sich um 27.500 DWT („deadweight tonnage“) Massengutfrachter mit Doppelhülle des Typs FLEXCARRIER, die sich für den Transport von marktüblichem Schüttgut im Allgemeinen und für den Transport von Kaolin und Flüssigkaolin im Besonderen eignen, (Baunummer AD0020 (MS „Marguerita“)) und Baunummer AD0021 (MS „Tanja“)). Die Schiffe sollen nach Fertigstellung durch den Lloyd’s Register of Shipping (LR) („Lloyd’s Register“) zertifiziert werden.

Die Schiffe sollen die Flagge Liberias führen. Die Hauptmaschine beider Schiffe wird durch YMD, Wärtsilä license hergestellt und wird von folgendem Typ sein: Wärtsilä 5RT–Flex50-D (Tier II)

Sonstiges

Die Schiffe werden jeweils im Seeschiffsregister beim Amtsgericht Emden eingetragen.

Diese Informationen dienen Werbezwecken. Maßgeblich für die Angebote ist ausschließlich der Verkaufsprospekt der hier dargestellten Vermögensanlagen, der auch Hinweise zu den Risiken enthält. Der Inhalt dieser Internetpräsenz wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen kann keine Gewähr übernommen werden. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft.

Datenberechnung:
Bei der Berechnung einiger spezifischer Kennzahlen wie Eigenkapitalanteil und Substanzquote haben wir versucht, die Investments annähernd gleich zu betrachten. Die Substanzquote und den Eigenkapitalanteil haben wir generell ohne AGIO berechnet. Auch haben wir die Liquiditätsreserve nicht mit eingerechnet, sondern nur den reinen Substanzwert der Investition (bei einer Liquiditätsreserve von über 2 % haben wir das gekennzeichnet). Daher können diese Werte von den Prospektangaben abweichen. Wir übernehmen keine Gewähr über die Richtigkeit und bitten Sie, uns über eventuelle Fehler zu informieren.

1) Die dargestellten Werte sind ein Prognosewert (vor Steuern) laut Emissionsprospekt. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

2) Die Schmidtner GmbH bietet Ihnen die Möglichkeit, bei den meisten Publikums-AIF/Beteiligungen das Agio komplett zu erstatten. Bei einigen wenigen Produkten ist die Zustimmung des Emissionshauses Voraussetzung. Für genaue Konditionen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch (040 - 325 07 14 - 0) oder per E-Mail.

3) Bei diesen Produkten ist eine Streichung des AGIOs nicht möglich.

4) Rendite nach IRR (Interne-Zinsfuß-Methode)

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