Gold News

(08.04.2024) Im dritten Monat des Jahres verzeichneten deutsche Kapitalanleger im Goldsegment eine Verkaufsaktivität, die das 4,8-fache ihrer Käufe ausmachte. Laut Statistiken des global dominierenden Handelsforums BullionVault waren es spekulative Geschäfte der Hedge-Fonds sowie die anhaltende Kauflust der People's Bank of China, die die Notierungen vom Edelmetall auf neue Spitzenniveaus in allen Hauptwährungen katapultierten. Das gleiche Szenario zeigte sich über die ganze Kundschaft von... Lesen Sie jetzt mehr dazu:

Edelmetall auf neue Spitzenniveaus in allen Hauptwährungen

Laut Statistiken des global dominierenden Handelsforums BullionVault waren es spekulative Geschäfte der Hedge-Fonds sowie die anhaltende Kauflust der People's Bank of China, die die Notierungen vom Edelmetall auf neue Spitzenniveaus in allen Hauptwährungen katapultierten. Das gleiche Szenario zeigte sich über die ganze Kundschaft von BullionVault hinweg – wobei fast 90 Prozent in Westeuropa oder Nordamerika ansässig sind – und trotz einer Zahl an Verkäufen wie noch nie zuvor, erreichten die dortigen Kundenvermögen dennoch einen historischen Bestwert von über drei Milliarden Euro.

„Frühere Spitzenwerte bei der Zahl der Goldverkäufer wurden ebenfalls von einem Anstieg der Goldpreise begleitet“, sagt Adrian Ash, Director of Research von BullionVault. „Aber sie fielen mit Momenten akuter politischer oder finanzieller Spannungen zusammen, die eine stärkere Nachfrage der Anleger auslösten. Im Gegensatz dazu ist das aktuelle Allzeithoch von Gold ohne einen externen Auslöser zustande gekommen. Das spricht für die grundlegende Stärke dieses Aufwärtstrends. Die Nachfrage nach physischem Gold aus den Schwellenländern, allen voran China, gleicht die hohen Gewinnmitnahmen westlicher Anleger mehr als aus.“

Der Goldwert nahm binnen des letzten Monats um 8,7 Prozent zu. Mit einem Wert von 2050 Dollar je Feinunze wurde die bisherige Höchstmarke geknackt. Zeitgleich ging die Anzahl der Gold erwerbenden deutschen Anleger um 16,6 Prozent zurück, der geringste Wert seit dem Sommer des Jahres 2019. Andererseits wuchs die Anzahl der Goldverkäufer um 91,6 Prozent an und erreichte damit ebenfalls einen Spitzenwert. Zusammengenommen führte dies dazu, dass der Gold Investor Index Deutschland (GII DE) – ein Barometer für das private Goldgeschäft – auf einen nie dagewesenen Tiefststand von 49,2 Punkten rutschte.

Seit Beginn seiner Aufzeichnungen im Januar 2010 zeigt der GII DE ein Verhältnis von 50,0 an, wenn sich Käufer- und Verkäuferzahlen im Gleichgewicht befinden. Der Index erreichte seinen Zenit im März 2020, als die Corona-Pandemie ausbrach, und kletterte auf 82,4.

In der Geschichte des deutschen Goldinvestor-Index gab es bislang bloß zweimal mehr Verkäufer als Käufer. Dies geschah während des Anstiegs des Goldpreises zur Spitze der globalen Finanzkrise, mit einer Notierung von 49,6 im November 2010 und 49,3 im Mai 2011.

Die globale Goldnachfrage bei BullionVault legte im März 2024 um 4,5 Prozent über den Schnitt der vorausgegangenen zwölf Monate zu und erreichte 0,7 Tonnen. Die Verkäufe hingegen legten eine Schippe drauf und so verdoppelten sich die Zahlen nahezu, mit einem Anstieg von 100,3 Prozent auf über 1,6 Tonnen.

Wert der Goldbestände in den vergangenen sieben Monaten um 8,3 Prozent in Euro gestiegen

Netto schmolzen private Anleger ihre Goldbestände um 992 Kilogramm ab, entsprechend einem Wert von 63,3 Millionen Euro. Dieser Abfluss übertraf um 28,0 Prozent den vorigen Rekordwert, den man im Juni 2019 gesehen hatte. Dies reduzierte die Goldreserven der BullionVault-Investoren auf 45,5 Tonnen – der kleinste Wert seit zwei Jahren und ein Rückgang um 5,5 Prozent gegenüber dem Höchststand im August des Vorjahres. Obwohl sich die Menge an gehaltenem Gold reduziert hat, ist der Wert dieser Bestände in den vergangenen sieben Monaten um 8,3 Prozent in Euro gestiegen und erreichte im März mit drei Milliarden Euro einen neuen Höchststand.

„Da die Zentralbanken, allen voran China, außerordentliche Preise für Gold zahlen, sind westliche Anleger zunehmend bereit, zu verkaufen und bei diesen Höchstpreisen in der Geschichte Gewinne mitzunehmen. Es handelt sich dabei jedoch um eine Umschichtung und nicht um eine Flucht aus dem Markt, denn auch der Wert ihrer verbleibenden Bestände ist sehr gestiegen. Und die Attraktivität von Gold als Anlageversicherung ist ungebrochen, um für alle politischen und finanziellen Krisen gewappnet zu sein, die die äußerst ungewissen Aussichten für 2024 mit sich bringen könnten.“

Blickt man voraus, bemerkt Ash: „Der plötzliche Sprung des Goldpreises auf ein neues Allzeithoch lässt den Preis kurzfristig gedehnt erscheinen und der Markt könnte Schwierigkeiten haben, die riesige Menge an Goldbarren zu absorbieren, die von westlichen Anlegern zurückkommt, insbesondere da die großen Verbrauchernationen Asiens auf die saisonale Sommerflaute bei der Nachfrage der Haushalte zusteuern. Während die großen asiatischen Goldkäufermärkte kurzfristig sehr preisempfindlich sein können, haben sich die Verbraucher im Laufe der Zeit immer wieder an höhere Goldpreise gewöhnt. Solange kein Frieden und Vertrauen zwischen dem Westen und dem ‚Rest‘ der Welt herrscht, dürfte die Nachfrage der Zentralbanken der Schwellenländer anhalten. Die Zentralbank in Peking kauft Gold offenbar zu jedem Preis.“

(Quelle: www.cash-online.de)

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