Lacuna Windpark Hohenzellig

Windbeteiligung der Lacuna AG in acht Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 19,2 MW

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Lacuna Windpark Hohenzellig - Realisierte Windbeteiligung
Geschlossen
Produktklasse Kommanditbeteiligung
Emissionshaus Lacuna AG
Emissionstyp Erneuerbare Energien
Kategorie Windkraftbeteiligungen
Laufzeit mind. 21 Jahre
Mindestbeteiligung 10.000 EUR
Eigenkapitalanteil 28,00%
Substanzquote 93,51%
Besteuerung Gewerbebetrieb
Auszahlungen1) ab 4,5% p.a. (ab 2016)
Gesamtmittelrückfluss1) 235%
Agio2) 5% Hinweis

Kurzportrait: Lacuna Windpark Hohenzellig - Realisierte Windbeteiligung

Mit diesem Angebot haben Sie die Möglichkeit, sich mit dem Windpark Hohenzellig an insgesamt acht Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 19,2 MW zu beteiligen. Dank der speziell für Binnenstandorte entwickelten Nordex-Anlagentechnik können Investoren mit dem Lacuna Windpark Hohenzellig das bayerische Windenergiepotenzial voll ausschöpfen. Die Bauarbeiten für das Projekt im nordbayerischen Landkreis Hof starteten bereits im August 2014 und die Inbetriebnahme ist für Ende 2015 geplant. Lacuna hat seit 2011 zehn Windbeteiligungen mit einer Investitionssumme von rund 135 Mio. EUR und 74 MW Nennleistung erfolgreich umgesetzt und platziert.

Details: Lacuna Windpark Hohenzellig - Realisierte Windbeteiligung

  • Gut kalkulierbare Erträge durch bestehende EEG-Vergütung
  • Optionale Verlängerung des Anlagenbetriebes bietet Chancen auf Zusatzerlöse
  • Erfahrene Anbieter: Die Lacuna- und FRONTERIS-Gruppe ist seit 1998 erfolgreich im Bereich Erneuerbare Energien tätig
  • Bewährte, für Binnenstandorte optimierte Anlagentechnik vom Typ Nordex N117
Emittentin
Lacuna Windpark Hohenzellig GmbH & Co KG

Art
Kommanditbeteiligung

KVG
k. A.

Verwahrstelle
k. A.

Beteiligungsvolumen
43.373.000 EUR

Zeichnungskapital
11.975.000 EUR

Agio
598.000 EUR

Fremdkapital
30.800.000 EUR

Einkunftsart
§ 15 EStG Gewerbebetrieb

Risikohinweise

Die angebotene Beteiligung ist als unternehmerische Beteiligung mit speziellen Risiken behaftet. Nachfolgend können nicht sämtliche mit der Beteiligung verbundene Risiken aufgeführt werden; auch die nachfolgend aufgeführten Risiken können in diesem Rahmen nicht abschließend erläutert werden. Eine konkretere Risikodarstellung bezüglich der Vermögensanlage und der Emittentin erfolgt in dem entsprechenden Verkaufsprospekt (Stand: 30. September 2014 in der Fassung des Nachtrags Nr. 1 vom 10. März 2015 und des Nachtrags Nr. 2 vom 17. Juli 2015) im Kapitel „Risiken der Vermögensanlage“ auf den Seiten 15 bis 23. Im Zusammenhang mit der angebotenen Vermögensanlage besteht für den Anleger das maximale Risiko in dem Totalverlust des eingesetzten Kapitals sowie der Gefährdung seines sonstigen Vermögens bis hin zur persönlichen Zahlungsunfähigkeit (Privatinsolvenz) aufgrund weitergehender Zahlungsverpflichtungen.

Geschäftstätigkeit

Im Folgenden werden die für die Entwicklung des Windparks Hohenzellig wesentlichen Risiken dargestellt.

  • Investitionskosten
    Die Investitionskosten für die Errichtung des Windparks, also der acht Windenergieanlagen und der dazugehörigen Infrastruktur, sind durch einen Generalübernehmervertrag vertraglich fi xiert. Trotzdem besteht das Risiko, dass die Kosten aus noch unvorhersehbaren Gründen überschritten werden können, was zu einer Verschlechterung der Wirtschaftlichkeit der Anlagen führen würde. Da die Emittentin die Windenergieanlagen errichtet, trägt sie auch das damit verbundene Bauherrenrisiko, sodass die überschreitenden Kosten von der Emittentin fi nanziert werden müssten.
  • Verzögerungen bei Inbetriebnahme
    Die bauliche Fertigstellung der Windenergieanlagen ist abhängig davon, dass der Generalübernehmer die im Werkliefervertrag mit dem Windener-gieanlagenhersteller genannten Bedingungen (Anzahlung von 20 % des Kaufpreises, Bürgschaft eines Kreditinstitutes über den Vertragspreis, Abschluss des Wartungsvertrages durch die Emittentin, Vorlage der Baugenehmigungen sowie der Netzanschlusszusage) für die Lieferung der Anlagen in ihrer Gesamtheit bis spätestens zum 31. Dezember 2014 erfüllt. In dem Falle, dass eine der Bedingungen nicht zum gesetzten Termin vorliegt, endet der Werklieferungsvertrag, so dass der Windpark nicht nach den Planungen der Emittentin bis spätestens November 2015 in Betrieb genommen werden kann. Aufgrund einer verspäteten Inbetriebnahme der Anlage besteht das Risiko, dass die Emittentin geringere Ergebnisse erwirtschaftet.
  • Vertragsrisiken
    Um Grundstücke als Standorte für Windenergieanlagen nutzen zu können, werden mit den jeweiligen Eigentümern Pacht- und Nutzungsverträge über die gesamte Projektlaufzeit vereinbart. Des Weiteren wurden für die Realisierung des Vorhabens ein Generalübernehmervertrag und ein Betriebsführungsvertrag abgeschlossen. Es besteht das Risiko, dass eine juristische Anfechtbarkeit solcher Verträge zu Verzögerungen bei der Realisierung und Finanzierung des jeweiligen Windparks führt und die Emittentin geringere Ergebnisse erwirtschaftet.
  • Behördliche Anordnungen
    Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Genehmigungs- oder Umweltbehörden während der Betriebsphase der Windenergieanlagen nachträgliche Auflagen oder Einschränkungen in Bezug auf die erteilten behördlichen Genehmigungen beschließen, die zu vorübergehenden oder dauerhaften Betriebseinschränkungen der Anlagen und zu nicht kalkulierten Aufwendungen führen können. Gleiches gilt für Einsprüche gegen erteilte Genehmigungen.
  • Insolvenz von Vertragspartnern
    In dem Falle, dass einer oder mehrere wesentliche Vertragspartner insolvent werden, besteht das Risiko, dass bestimmte Leistungen nicht erbracht werden und neue Verträge mit neuen Vertragspartnern abgeschlossen werden müssten. Der Abschluss neuer Verträge sowie die damit verbundenen zeitlichen Verzögerungen würden weitere Aufwendungen verursachen, die die Ergebnisse der Emittentin verringern könnten. Darüber hinaus wäre die Emittentin möglicherweise gezwungen, höhere Vergütungen an die neuen Vertragspartner zu zahlen.
  • Insolvenz des Direktvermarkters
    Die Emittentin hat bzgl. der Vermarktung des durch den Windparkt erzeugten Stroms einen Direktvermarktungsvertrag abgeschlossen. In dem Falle, dass der Direktvermarkter insolvent wird, erhält die Emittentin die gesetzliche Einspeisevergütung in Hohe von 80 % der bisherigen Vergütung. Dies führt zu einer Verschlechterung der Ergebnisse der Emittentin. Ferner ist der Abschluss eines neuen Direktvermarktungsvertrages erforderlich.
  • Energieertrag
    Den Planungen liegen die erwartete Stromerzeugung und die Einspeiseleistung in das öffentliche Stromnetz zugrunde, die durch zwei unabhängige Gutachten ermittelt wurden. Abweichungen der tatsächlichen Einspeisemenge von der prognostizierten Menge können zu geringeren Vergütungen führen.
  • Einspeisevergütung und staatliche Regelungen
    Das Gesetz über den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz/EEG) regelt u.a. die Höhe und Dauer von Einspeisevergütungen. Sollten daran gesetzgeberische Änderungen vorgenommen werden, welche Dauer und Höhe der Einspeisevergütungen deutlich verringern, kann dies die Wirtschaftlichkeit des Windparkprojekts gefährden. Sollten Änderungen der bestehenden gesetzlichen Regelungen die Rahmenbedingungen deutlich verschlechtern, könnte dies zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Ergebnisse der Emittentin führen. Insbesondere eine Abschaffung der gesetzlichen Mindestvergütungen könnte die Grundlage der Geschäftstätigkeit entziehen und die Emittentin zwingen, den Geschäftsbetrieb einzustellen.
  • Netzanbindung
    Bei Vollauslastung des Stromnetzes kann die Einspeisekapazität kurzzeitig eingeschränkt werden, so dass die produzierte Menge an Strom nicht oder nur teilweise abgesetzt werden kann.

Planungssicherheiten

Die Kalkulationen der Emittentin berücksichtigen die Erwartungen der Emittentin zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung auf der Grundlage von Branchenberichten und/oder Marktanalysen. Daher bestehen hinsichtlich des zukünftigen Eintritts der kalkulierten Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Unwägbarkeiten in einem nicht genau bezifferbaren Umfang. Hinsichtlich der prognostizierten Aufwendungen sowohl für Investitionen als auch für die Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit besteht das Risiko einer Kostenüberschreitung.

Fremdfinanzierung durch die Emittentin

Die Finanzierung des Windparks erfolgt teilweise über Darlehen mit deutschen Kreditinstituten. Sollten Zahlungen der Emittentin gegenüber den Kreditinstituten ausbleiben, besteht das Risiko, dass der abgeschlossene Finanzierungsvertrag vorzeitig aufgelöst und ausstehende Zahlungsbeträge fällig gestellt werden. Die Emittentin hat neben dem Finanzierungsvertrag einen sogenannten Zinssatzswap abgeschlossen, wonach das Kreditinstitut grundsätzlich den neben dem in dem Finanzierungsvertrag festgelegten Basiszinssatz zu zahlenden 3-Monats-EURIBOR ausgleicht. Der mit dem Kreditinstitut abgeschlossene Zinssatzswap besteht unabhängig von dem Finanzierungsvertrag. In dem Fall, dass das Kreditinstitut insolvent wird, besteht für die Emittentin gleichwohl die Verpflichtung die Zahlungen aufgrund des geschlossenen Finanzierungsvertrages zu erbringen. Jedoch kann die Emittentin keinen Ausgleich für die Zahlung des 3-Monats-EURIBOR von dem Kreditinstitut aus dem Zinssatzswap verlangen.

Liquidität

Das Erreichen der Geschäftsziele sowie die Angaben zu der Kapitalrückzahlung haben die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Liquidität der Emittentin zur Voraussetzung. Es besteht das Risiko, dass die Liquiditätslage der Emittentin Auszahlungen an die Anleger nur teilweise oder nicht zulässt. Des Weiteren besteht keine Sicherheit hinsichtlich der angenommenen wirtschaftlichen Entwicklung der Emittentin, sodass auf die beschriebenen Risiken aus der Geschäftstätigkeit der Emittentin hinzuweisen ist, die für Anleger zu den dort beschriebenen negativen Folgen führen können.

Handelbarkeit

Die Übertragbarkeit sowie die freie Handelbarkeit der Anteile sind stark eingeschränkt. Die Übertragung der Nutzungsrechte der Beteiligung und auch die Übertragung der Beteiligung selbst sind nur mit Zustimmung der Emittentin möglich. Darüber hinaus gibt es derzeit keinen organisierten Markt, an dem Kommandit-Beteiligungen an der Emittentin gehandelt werden. Eine Veräußerung der Beteiligung ist daher nur durch einen privaten Verkauf durch den Anleger oder ggf. durch Vermittlung der Emittentin möglich.

Bindungsfrist und Kündigung

Eine Beendigung der Vermögensanlage erfolgt durch Kündigung. Eine ordentliche Kündigung ist erstmals zum 31. Dezember 2035 möglich. Nachfolgend ist eine Kündigung zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres möglich. Die Kündigungsfrist beträgt ein Jahr. Der von dem Anleger eingezahlte Anlagebetrag unterliegt demnach einer langfristigen Bindungsdauer. Der Anleger kann nicht vorzeitig über sein eingesetztes Kapital verfügen.

Mitwirkungsrechte

Den Anlegern stehen nur eingeschränkte Mitsprache- und Mitwirkungsrechte zu. Ein Weisungsrecht hinsichtlich der laufenden Geschäftsführung ist nicht gegeben. Darüber hinaus sind die Treugeber nur mittelbar beteiligt, da deren Einflussnahme über die Treuhandkommanditistin erfolgt, sofern sie nicht selbst an der Gesellschafterversammlung teilnehmen.

Haftung des Anlegers

Anleger haften in Höhe der im Handelsregister eingetragenen Einlage gegenüber Gläubigern der Emittentin. Wurde die Einlage in voller Höhe geleistet und im Handelsregister eingetragen, so kann die persönliche Haftung des Kommanditisten Gläubigern der Gesellschaft gegenüber bis zur Höhe der übernommenen Hafteinlage dann gem. § 172 Abs. 4 HGB wieder aufleben, wenn durch Entnahmen das Kapital des Anlegers unter den Wert der im Handelsregister eingetragenen Hafteinlage sinkt. Das gleiche gilt, soweit ein Anleger Gewinnanteile entnimmt, während sein Kapitalanteil durch Verlust unter den Betrag der geleisteten Einlage herabgemindert ist, oder soweit durch die Entnahme der Kapitalanteil unter den bezeichneten Betrag herabgemindert wird. Eine wiederauflebende Haftung besteht fünf Jahre nach Ausscheiden aus der Emittentin für den Anleger fort. Für Treugeber gilt entsprechendes im Verhältnis zum Treuhänder.

Fremdfinanzierung durch den Anleger

Bei einer Fremdfinanzierung der Vermögensanlage ist zu beachten, dass der Anleger unabhängig von Auszahlungen aus der Vermögensanlage bzw. dem Totalverlust seines Kapitals verpflichtet ist, Zinsen und Kosten der Fremdfinanzierung sowie die Rückzahlung der Fremdfinanzierung aus seinem sonstigen Vermögen zu bedienen.

Konkrete Risikodarstellung

Eine konkretere Risikodarstellung bezüglich der Vermögensanlage und der Emittentin erfolgt in dem entsprechenden Verkaufsprospekt (Stand: 30. September 2014 in der Fassung des Nachtrags Nr. 1 vom 10. März 2015 und des Nachtrags Nr. 2 vom 17. Juli 2015) im Kapitel „Risiken der Vermögensanlage“ auf den Seiten 15 bis 23.

Beteiligungsobjekt (zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung)

Die Lacuna Windpark Hohenzellig GmbH & Co KG beabsichtigt, in der Nähe der Stadt Hof am Standort Hohenzellig acht Windenergieanlagen zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu errichten und zu betreiben. Dieses Projekt soll unter den Prämissen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) durchgeführt werden. Ziel der Beteiligungsgesellschaft ist es, die Windenergieanlagen für die Dauer von 20 Jahren zuzüglich des Jahres der Inbetriebnahme zu nutzen und somit laufende Einkünfte zu erzielen.

Die Finanzierung des Windparks soll zum Teil aus dem Mittelzufluss aus den mit diesem Prospekt angebotenen Kommanditbeteiligungen erfolgen. Die Emittentin hat zur weiteren Finanzierung der Errichtung des Windparks auf Seite 106 f. dargestellten Finanzierungsvertrag mit einem gewichteten Durchschnittszinssatz von 2,96% p.a. abgeschlossen.

Angebot geschlossen

Diese Informationen dienen Werbezwecken. Maßgeblich für die Angebote ist ausschließlich der Verkaufsprospekt der hier dargestellten Vermögensanlagen, der auch Hinweise zu den Risiken enthält. Der Inhalt dieser Internetpräsenz wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen kann keine Gewähr übernommen werden. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft.

Datenberechnung:
Bei der Berechnung einiger spezifischer Kennzahlen wie Eigenkapitalanteil und Substanzquote haben wir versucht, die Investments annähernd gleich zu betrachten. Die Substanzquote und den Eigenkapitalanteil haben wir generell ohne AGIO berechnet. Auch haben wir die Liquiditätsreserve nicht mit eingerechnet, sondern nur den reinen Substanzwert der Investition (bei einer Liquiditätsreserve von über 2 % haben wir das gekennzeichnet). Daher können diese Werte von den Prospektangaben abweichen. Wir übernehmen keine Gewähr über die Richtigkeit und bitten Sie, uns über eventuelle Fehler zu informieren.

1) Die dargestellten Werte sind ein Prognosewert (vor Steuern) laut Emissionsprospekt. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

2) Die Schmidtner GmbH bietet Ihnen die Möglichkeit, bei den meisten Publikums-AIF/Beteiligungen das Agio komplett zu erstatten. Bei einigen wenigen Produkten ist die Zustimmung des Emissionshauses Voraussetzung. Für genaue Konditionen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch (040 - 325 07 14 - 0) oder per E-Mail.

3) Bei diesen Produkten ist eine Streichung des AGIOs nicht möglich.

4) Rendite nach IRR (Interne-Zinsfuß-Methode)

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