Nach dem seit Mai 2000 geltenden EEG (Erneuerbare- Energien- Gesetz) kann in Deutschland jede Person Strom aus erneuerbaren Energien in das vorhandene Stromnetz einleiten und erhält dafür eine Einspeisevergütung.

Ein Windparkfonds investiert Kapital in eine Windkraftanlage oder einen Windpark mit mehreren Anlagen. Der erzeugte Strom der Windkraftanlagen wird in das Stromnetz eingespeist und der regionale Stromversorger vergütet jede eingespeiste Kilowattstunde Strom anfänglich mit 9,1 Ct. und anschließend für den Rest der Laufzeit mit 6,2 Ct. Die zeitlich begrenzte anfängliche Vergütung in Höhe von 9,1 Ct/kWh ist abhängig von der Standortsituation der Anlage, beträgt aber mind. fünf Jahre. Aus diesen Erträgen ergibt sich später der Gewinn des Windfonds.

Die Laufzeit dieser Beteiligungsangebote liegt zwischen 13 und 21 Jahren. Teilweise ist sie aber auch unbestimmt. Die Mindestanlagesummen liegen zwischen 2.500 Euro und 15.000 Euro plus 5 % Agio. Windparkfonds machen in den ersten Jahren Verluste, die das zu versteuernde Einkommen der Anleger mindern. Erst nach durchschnittlich sieben Jahren erreichen die Windkraftanlagen die Gewinnzone. Die prognostizierten Ausschüttungen der untersuchten Fonds liegen bei durchschnittlich 25 % am Ende der Laufzeit. Da der Anleger unternehmerisch an der Anlage beteiligt ist, kann er nach § 15 EStG Verluste bis zur Höhe der Beteiligung geltend machen. So profitiert der Anleger von den hohen Verlustzuweisungen am Anfang der Laufzeit.

Der Markt der Windparkfonds ist noch jung, so dass es in diesem Bereich kaum Erfahrungswerte aus der Vergangenheit gibt. Besonders auf technische Probleme zurück zu führende Ausfallzeiten stellen ein Risiko einer solchen Geldanlage dar, da die Anlagen immer noch in Kleinserien gefertigt werden.

Ein weiteres Risiko stellt der Wind selbst dar. Die Fondsinitiatoren erstellen Prognosen über die Windverhältnisse am Standort der Anlagen. Dennoch könnten diese nicht erfüllt werden und die Anlagen daher still stehen. Neben diesen speziellen Risiken besteht auch bei diesem geschlossenen Fonds die Gefahr, dass sich während der relativ langen Laufzeit die rechtlichen und steuerlichen Bedingungen ändern und sich negativ auf die Anlage auswirken.

Weitere Informationen

Geschlossene Fonds - ein Vergleich
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Diese Informationen dienen Werbezwecken. Maßgeblich für die Angebote ist ausschließlich der Verkaufsprospekt der hier dargestellten Vermögensanlagen, der auch Hinweise zu den Risiken enthält. Der Inhalt dieser Internetpräsenz wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen kann keine Gewähr übernommen werden. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft.

Datenberechnung:
Bei der Berechnung einiger spezifischer Kennzahlen wie Eigenkapitalanteil und Substanzquote haben wir versucht, die Investments annähernd gleich zu betrachten. Die Substanzquote und den Eigenkapitalanteil haben wir generell ohne AGIO berechnet. In den Substanzwert wurde die Liquiditätsreserve eingerechnet. Daher können diese Werte von den Prospektangaben abweichen. Wir übernehmen keine Gewähr über die Richtigkeit der Angaben und bitten Sie, uns über eventuelle Fehler zu informieren.

1) Die dargestellten Werte sind ein Prognosewert (vor Steuern) laut Emissionsprospekt. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

2) Die Schmidtner GmbH bietet Ihnen die Möglichkeit, bei den meisten Publikums-AIF/Beteiligungen das Agio komplett zu erstatten. Bei einigen wenigen Produkten ist die Zustimmung des Emissionshauses Voraussetzung. Für genaue Konditionen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch (040 - 325 07 14 - 0) oder per E-Mail.

3) Bei diesen Produkten ist eine Streichung des AGIOs nicht möglich.

4) Rendite nach IRR (Interne-Zinsfuß-Methode)

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